Magister Adam, Summula de Summa Raymundi (excerpt with commentary)
F-zbi1
General Information
Kommentar: got. Kursive
Verslemmata: Textura
Original Condition
Maße Fragment D
Höhe des Schriftspiegels: mehr als 150 mm
Breite des Schriftspiegels: max. 112 mm
Anzahl der Zeilen: mind. 33
Current Condition
fleckig; von beiden Blättern wurde in früherer Zeit gut ein Drittel entfernt, um die darunter liegenden Pergamentfragmente (Fragment A und B) freizulegen
Book Decoration and Musical Notation
bei den Verslemmata verlängerte Oberlängen mit rot unterlegten Binnenfeldern
Content
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Content Item
- Persons Magister Adam
- Text Language Latein
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Content Description
Beide Doppelblätter stammen aus einer Lage der Handschrift (Reihenfolge D Ir; C Iv-IIr; D IIv).
Fragment C
Iv
<Kommentar: vgl. GW 213, fol. 100r-100v>IIr
<evtl. direkter Anschluss und innerstes Blatt der Lage>
<Vers:> Non prodas quemquam (tibi cum sua furta fatetur)
<Kommentar: vgl. GW 213, fol. 100v-101r>Fragment D
Ir
<Vers:> Horum si uita m(ala sitque superstitiosa)
<vgl. GW 213, fol. 97v>IIv
<Vers:> Qui bona naufragi(um patienti siue ruinam)
<Kommentar: vgl. GW 213, fol. 103r> -
- Edition Erster Druck der Summula mit Kommentar und Interlinearglossen: Köln 1495, Heinrich Quentell (GW 213)
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Remarks
Der metrische Grundtext der Summula ist nicht fortlaufend wiedergegeben, sondern lediglich durch kurze Verslemmata vertreten; die angeführten Versanfänge leiten jeweils die Kommentierung mehrerer aufeinanderfolgender Verse ein.
Der Kommentar stimmt abschnittsweise eng mit dem in Heinrich Quentells Kölner Ausgabe von 1495 (GW 213) gedruckten Kommentar überein, weicht davon an anderen Stellen jedoch erheblich bis vollständig ab. Ob der vollständige Text der Summula ursprünglich an anderer Stelle derselben Handschrift enthalten war, lässt sich aufgrund des fragmentarischen Erhaltungszustands nicht feststellen.
Host Volume
Provenienz: Kloster Schöntal; handschriftlicher Eintrag von Bartholomäus Kremer 1637 (F. Bartholomeus Officialis Heylbr. comparauit. Anno 1637.)
Größe: 287 x 213 mm (2°)
Referenzen: INKA 14000469
Aus demselben Träger stammen zwei weitere Fragmente aus einem Breviarium notatum des 11. Jahrhunderts (Fragmente A und B).