Diagram of the corpus animatum

F-ljgt

Leipzig, Universitätsbibliothek, Fragm. lat. 242

Ivana Dobcheva, Leipzig 2016

General Information

Title: Diagramm des corpus animatum

Date of Origin: 2. Hälfte 15. Jh.

Script, Hands:

Kursive.

Original Condition

Dimensions (Page Height): at least 308 mm

Dimensions (Page Width): at least 210 mm

Line Height: 3 mm

Book Decoration

Description:

Anatomische Zeichnung.

Content

  • Content Item
    • Text Language: lateinisch
    • Title: Diagramm des corpus animatum
    • Content Description:

      Drei Kreisen über dem Kopf mit Text Voluntas sieve liberum arbitrium; Caritas iusticia spes sunt ibi, Intellectus possibilis [...] und Intellectus agens. Darunter anatomische Zeichnung eines Menschen. Auf dem Kopf selbst drei Kreise mit den inneren Sinnen, die durch gedoppelte Linien miteinander verbunden sind: 1) Sensus communis appetitus concupiscibilis, zu dem alle Sinne durch einfache Linien verbunden sind (auditus, tactus, visus, odoratus, gustus), 2) Virtus imaginatica und 3) Virtus memorativa interna (?); über den Kreise und mit denen verbunden ein Titel: Cogitatione vel estimatione est appetitus irascibilis. Im Kopf- und Brustbereichen Benennung der Organe (Leber, Herz, Lunge, Magen, Hirn, etc.), sowie der Sinne mit Erlaüterungen zu jeder wie z. B. zum Sehen Obiectum color Oragnus nervus opticus medium aer aqua.

    • Secondary Literature: Sudhoff, Karl. Die Lehre von den Hirnventrikeln in textlicher und graphischer Tradition des Altertums und Mittelalters . In: Archiv fĂźr Geschichte der Medizin Bd. 7 (1913/14) S. 149-205. Clarke, Edwin und Kenneth Dewhurst. Die Funktionen des Gehirns: Lokalisationstheorien von der Antike bis zur Gegenwart. MĂźnchen: Moos, 1973; The senses in late medieval England, hrsg. von C. M. Woolgar. New Haven, Conn.: Yale Univ. Press, 2006, S. 5-28.

Host Volume

Shelfmark: Leipzig, Universitätsbibliothek, Ms 1346

Remarks:

Erschließungsdaten zum Trägerband [permalink].  Art der Verwendung des Fragmentes im Trägerband: unklar. Datierung Einband: Halbband, um 1500, mit hellem Lederbezug, verziert mit Streicheisenlinien und Einzelstempeln (Werkstatt: Leipzig, Valentin Bormann = K 104 = Werkstatt 19 bei Loh). Vorbesitzer: Leipzig, Universität, Philosophische Fakultät.