Itinerarium provinciarum Antonini Augusti

F-k7ta

Augsburg, Universitätsbibliothek Augsburg, Cod.I.2.2.37

General Information

Title Itinerarium provinciarum Antonini Augusti
Shelfmarks Cod.I.2.2.37
Material Parchment
Place of Origin Kloster Weißenburg (Elsass)
Date of Origin s. IX
Persons Johannes Scotus Eriugena (Besitzer)
Script, Hands

karolingische Minuskel

Original Condition

Page Height at least 325 mm
Page Width at least 245 mm
Number of Columns 2
Number of Lines 25
Line Height 10 mm
Ruling Blindlinierung
Numbering

Alte Blattzählung x und xv

Current Condition

Extent 1 Doppelblatt
Dimensions 325 x 490 mm
More about the Current Condition

Das Pergament hat Schäden und Schlitze für Bänder an den Blatträndern, einen kleinen Wasserschaden und einige kleinere Löcher. Es erhielt sich als Einband des 17. Jhs. von Prozeßakten des Ortes Westersteten gegen Pfalz-Neuburg im Fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Archiv.

Book Decoration and Musical Notation

Description

rubriziert

Content

  • Content Item
    • Text Language Latein
    • Title Itinerarium provinciarum Antonini Augusti
    • Content Description

      Alle im IA hintereinander aufgezählten 193 Orte von Appiaria bis Brigantia.

    • Glosses and Additions Am Rand stehen Notizen zu Augsburg und Kempten von einer Hand des 16. Jh.
    • Edition Otto Cuntz (Hg.): Itineraria Antonini Augusti et Burdigalense, Leipzig 1929.

History

Origin

Kloster Weißenburg (Elsass)

Provenance

Wahrscheinlich entstanden im Kloster Weißenburg (Elsass), geschrieben für Johannes Scotus Eriugena, gelangte der ursprüngliche Codex, eine kosmographische Sammelhandschrift, in den Besitz des Speyrer Domstifts.  Da dieses Fragment in einer genauen Abschrift mit den Seiten 27v-29r des Münchner Codex Clm 10291, einer Abschrift des Speyrer Codex, übereinstimmt, stammt es mit Gewißheit aus Speyer. Der einst in Speyer liegende Codex ist bis auf dieses Doppelblatt gänzlich verschollen. Der Codex wurde mit der Kammerbibliothek des Pfalzgrafen Ottheinrich von dessen Erben Pfalzgraf Wolfgang nach Neuburg an der Donau transferiert. 1556 wurde er im Bücherverzeichnis des Pfalzgrafen Wolfgang noch genannt, doch 1602/03 wurde er makuliert. Nur das innerste Pergamentblatt des IA verwendete man zum Einbinden von Prozeßaktes des Ortes Westersteten gegen Pfalz-Neuburg im Fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Archiv. 1906 von Archivrat Anton Diemand entdeckt, abgelöst und 1909 ediert.

Host Volume

Shelfmark FÖWAH, III.2.11.b-1
Conditions of Deposit Fürstlich Oettingen-Wallersteinsches Archiv Harburg
Remarks

Diemand 1909: Der Einband von Prozeßakten aus dem Fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Archiv Harburg wurde aus einem Pergamentdoppelblatt und insgesamt 12 Papierblättern (https://fragmentarium.ms/overview/F-7fxi.) hergestellt. Die Aussen­seite des vorderen Einbanddeckels war zur Hälfte durch ein aufgeklebtes Papier verdeckt mit der Überschrift: ATTESTATIONES In sachen Westersteten Contra Pfalzneuburg Quarti Mandati 1602 et 1603 das Besteuerungsrecht zu Zöschingen betr. (letzterer Zusatz von späterer Hand). Die Ränder des Pergaments waren zur Stabilisierung um den Papierdeckel geschlagen.

Bibliography

  • Anton Diemand: Ein in Wallerstein aufgefundenes Bruchstück des Itinerarium Antonini, in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen 22 (1909), S. 1-9 .

    http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:384-uba003522-0005-5
  • Günter Hägele: Die Handschriften der Universitätsbibliothek Augsburg. Lateinische mittelalterliche  Handschriften in Folio, Wiesbaden 1996, S. 84.

    http://www.nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:384-uba005160-9#0083
  • Paul Lehmann: Die mittelalterliche Dombibliothek zu Speyer (= SBB der Bayer. Akad. d. Wiss., phil.-hist. Abt. 1934, H. 4), München 1934. Wiederabdruck in: Paul Lehmann: Erforschung des Mittelalters Bd. 2, Stuttgart 1959, S. 186-228.