<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" version="5.1" xml:lang="deu" xml:base="https://fragmentarium.ms/description/F-kee3/1561" xsi:schemaLocation="http://www.tei-c.org/ns/1.0 /var/www/xsd/TEI-P5/1.7/tei-p5-fragmentarium_1.7.xsd">
  <teiHeader>
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>De Elephanto</title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Electronic version according to TEI P5.1</edition>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Fragmentarium - Digital Research Laboratory for Medieval Manuscript Fragments</publisher>
        <availability status="restricted">
          <licence>
            <p>cc-by-nc-sa</p>
          </licence>
        </availability>
      </publicationStmt>
      <sourceDesc>
        <msDesc xml:id="F-kee3-1561" xml:lang="deu">
          <msIdentifier>
            <settlement>Innsbruck</settlement>
            <repository>Universitäts- und Landesbibliothek Tirol</repository>
            <idno>Frg. 81</idno>
          </msIdentifier>
          <head>
            <title>De Elephanto</title>
            <origDate>2. Hälfte 16. Jh. (terminus post quem 1552)</origDate>
            <origPlace>Tirol</origPlace>
          </head>
          <msContents>
            <msItem>
              <textLang>Latein</textLang>
              <title>De Elephanto</title>
              <note type="persons"/>
              <note type="description">Die Beschreibung des Elefanten schließt sich neben Beschreibungen des Autors, die sich auf seine eigenen Beobachtungen beim Durchzug des Elefanten in Tirol sowie auf Erzählungen seiner Bekannten beruhen, mehrfach an Plinius (Naturalis Historia) und an die aristotelische Tiergeschichte in der Übersetzung des Theodor Gaza an (vgl. Zingerle, Elephant, 1893, 4).</note>
            </msItem>
          </msContents>
          <physDesc>
            <objectDesc form="Fragment">
              <supportDesc>
                <support>
                  <material>Pergament</material>
                </support>
                <extent>1 Blatt<dimensions type="leaf_orig"><width min="282" max="356">282 356</width><height min="391" max="500">391 500</height></dimensions><dimensions type="written_orig"><width min="202" max="237">202 237</width><height min="240" max="354">240 354</height></dimensions><measure type="pageDimensions">391/500 x 282/356 mm</measure></extent>
                <foliation>Frg. 81r weist nur 31 Zeilen auf, da das obere Blattviertel unbeschrieben gelassen wurde (evtl. für eine Bildausstattung). Zudem ist die erste Zeile circa doppelt so hoch wie die üblichen Zeilen. Frg. 81v weist 43 Zeilen auf, da die Rückseite zur Gänze beschrieben ist. Trotzdem sind an allen vier Blattseiten ausgiebige Ränder vorhanden, die, zusammen mit dem feinen Pergament, auf eine Prachthandschrift hinweisen.</foliation>
                <collation>Textanfang = 1. Blatt der 1. Lage</collation>
                <condition>
                  <p>Das vorne und hinten beschriebene Blatt ist an den Rändern umgeschlagen, sodass es als Einbandhülle um die Buchdeckel geschlagen werden konnte. Die umgeschlagenen Ränder sind mittlerweile verhärtet und lassen sich nur durch manuelle Einwirkung aufschlagen. Die Einbandhülle mit umgeschlagenen Rändern (Frg. 81v) misst 414/406 x 288/280 mm.&#13;
Die vier Ecken des Blattes sind pyramidenförmig ausgeschnitten, sodass das Blatt ohne Pergamentüberschuss um die Ecken des Trägerbandes geschlagen werden konnte.&#13;
Die Einbandhülle mit aufgefaltenen Rändern misst an den längsten und kürzesten (Eckausschnitte) Stellen 500/391 x 356/282 mm.&#13;
Die umgeschlagenen Ränder (Frg. 81r) weisen starke Papierreste und Aufschriften auf. Die Papierreste stammen vom ehemaligen vorderen und hinteren Spiegelblatt, als sich die Einbandhülle noch am Trägerband befand. Die Aufschriften "II. 39. D. / 2" und "1989 /(2)" stellen Signatur- und Einlaufvermerke dar, die üblicherweise am vorderen Spiegelblatt festgehalten wurden.&#13;
Alle vier umgeschlagenen Ränder weisen jeweils zwei noch sichtbare Aussparungen mit Laschenresten aus Pergament auf, mit denen die Einbandhülle an den Deckeln befestigt wurde. Auch am Buchrücken kamen diese Pergamentlaschen zum Einsatz, um das Buch und den Einband miteinander zu verbinden. Die Pergamentlaschen am Rücken wurden jedoch am Trägerband belassen und binden auch heute noch das Buch und den neuen Leinenumschlag zusammen.&#13;
Die äußere Einbandseite (Frg. 81v) ist auf Zeilenhöhe 10–15, dem Rücken des Trägerbandes, verblasst. Zudem befinden sich an dieser Stelle einerseits die Rückenbeschriftung in Tinte des Trägerbandes: "Schenk Feuda Progum_ Conclu_siones 2" sowie die in schwarzer Farbe auf beigem Untergrund gemalte alte Wappenturmsignatur "I d 8".&#13;
In der oberen Ecke von Frg. 81r, dem einstigen vorderen Buchdeckel, befindet sich zudem eine bläuliche Papierplakette, auf der die alte ULBT-Signatur "139 D 2" vermerkt ist. Diese Signatur ist ebenso in Bleistift und in blauer Farbe auf derselben Blatthälfte verzeichnet.&#13;
</p>
                  <p>Die Aussparung für die Initiale M wurde nicht gefüllt. Im Text finden sich vereinzelt Schreibfehler. Womöglich wurde die Schrift, die wahrscheinlich als Prachtexemplar für hohe Kreise gedacht war, ausgeschieden und als Einbandmaterial verwendet (vgl. Zingerle, Elephant, 1893, 4).</p>
                </condition>
              </supportDesc>
              <layoutDesc>
                <layout writtenLines="31 43" columns="1">Keine Linierung sichtbar. Konstant exakt 8 mm von einer Basislinie zur anderen; Buchstabenhöhe 3/13mm</layout>
                <layout>
                  <dimensions type="column">
                    <width min="202" max="237">202 237</width>
                  </dimensions>
                </layout>
                <layout>
                  <dimensions type="line">
                    <height min="3" max="13">3 13</height>
                  </dimensions>
                </layout>
              </layoutDesc>
            </objectDesc>
            <handDesc>
              <handNote>
                <p>Renaissanceminuskel</p>
              </handNote>
            </handDesc>
            <decoDesc>
              <decoNote>
                <persName/>
              </decoNote>
            </decoDesc>
            <musicNotation/>
          </physDesc>
          <history>
            <summary/>
            <origin>Wahrscheinlich ist die Schrift als Gelegenheitsschrift um die Jahre 1551/1552 entstanden, in denen ein indischer Elefant im Gefolge Erzherzog Maximilians, später Kaiser Maximilian II., durch Tirol zog (vgl. Zingerle, Elephant, 1893, 3). Der Erzherzog hatte das Tier als Geschenk vom König von Portugal erhalten. Vom Erscheinen des Tieres in Tirol zeugen auch der heute immer noch bestehende Gasthof "zum Elephanten" in Brixen in Südtirol (heute Hotel Elefant: https://www.hotelelephant.com/geschichte/der-elephant-soliman) sowie Berichte durch Augenzeugen und Chronisten aus Trient, Innsbruck und Hall in Tirol.</origin>
            <provenance/>
          </history>
          <additional>
            <adminInfo>
              <recordHist>
                <source>
                  <bibl type="not-printed">Description by: Claudia Sojer, Viviana Kleinlercher für Fragmentarium 2020</bibl>
                </source>
              </recordHist>
            </adminInfo>
            <listBibl>
              <bibl>Anton Zingerle, Die Funde in der Universitäts-Bibliothek zu Innsbruck, in: Wiener Zeitung vom 03.01.1889, Kleine Chronik, Wien 1889, 7–8: 7.&#13;
</bibl>
              <bibl>Anton Zingerle, Ein berühmter Elephant, in: Wiener Zeitung vom 15.04.1893, Feuilleton, Wien 1893, 3–4.</bibl>
              <bibl>Julia Authried, Die Darstellung des Elefanten in der Naturalis historia des Plinius des Älteren: Eine Analyse aus der Sicht der Human-Animal Studies mit einer themenbezogenen didaktischen Umsetzung für den Lateinunterricht an einer AHS-Oberstufe, Diplomarbeit Universität Innsbruck, Innsbruck 2018, 19–37.</bibl>
              <bibl>Claudia Sojer, An Elephant Travels Through Tyrol (1551/52) and Leaves Behind a Trace of Fine Renaissance Humanist Manuscript Art, in: VI Ciclo di Studi Medievali, Atti del Convegno, tenutosi a Firenze l’8–9 giugno 2020, EBS Edizioni, Lesmo 2020, 489–497.</bibl>
            </listBibl>
          </additional>
        </msDesc>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <p/>
    </body>
  </text>
</TEI>
